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Nahezu die Hälfte aller Menschen mit HIV/AIDS weltweit sind weiblich. In Deutschland waren in 2004 ein Fünftel der Menschen mit einer Neuinfektion Frauen. Tendenz steigend. In 2003 waren 90% aller Neuinfektionen auf ungeschützten Sex zurückzuführen. Frauen spielen eine wichtige Rolle beim Kampf gegen die Immunschwächekrankheit und ihre Folgen. Nach wie vor gilt: Safer Sex einschließlich Kondomgebrauch schützt vor einer Ansteckung mit HIV. Deshalb muss niemand auf lustvolles Leben und Lieben verzichten. Häufig können Frauen aufgrund ihrer Lebensverhältnisse nicht selbst bestimmen, ob und wann sie Sex haben und ob sie sich dabei vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen wollen. Zudem haben Frauen bei ungeschütztem Sex mit HIV+Männern aus biologischen Gründen, ein doppelt so hohes Risiko sich zu infizieren, wie Männer bei ungeschütztem Sex mit HIV+ Frauen. Frauen und Mädchen wollen wir darin unterstützen, sich über Übertragungswege von HIV zu informieren, sich beraten zu lassen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und Verantwortung einzufordern. Fragen zum Thema Safer Sex werden über die anonyme Telefonberatung oder bei einem persönlichen Gespräch beantwortet. Von HIV und AIDS betroffene Frauen können sich parallel zur der medizinischen Behandlung, in der Aids-Hilfe, Psychosoziales Beratungszentrum, in der Infektionsambulanz, beraten lassen. Broschüren für Frauen zu den unterschiedlichsten Themen liegen aus oder können über die DAH bestellt werden. Wir bieten Einzelberatung von Frauen für Frauen zu frauenspezifischen Themen an. Bei unserem Beratungsfrühstück (näheres unter Angebote), können sich betroffenen Frauen untereinander austauschen. Kinder sind herzlich willkommen. Wochenendseminare über die Deutsche Aids-Hilfe bieten die Möglichkeit, sich bundesweit mit anderen betroffenen Menschen auszutauschen. Angebote können bei uns nachgefragt werden. Leben positiv gestalten. AnsprechpartnerInnen : Kristina Hesse, Doris Kroniger |