Online-Befragung Hausärztliche PrEP in Niedersachsen

(Potenzielle) PrEP-Anwender*innen in Niedersachsen aufepasst

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© Medizinische Hochschule Hannover

Wie läuft die Studie ab?


Für diese Studie bitten wir Sie, den Online-Fragebogen auszufüllen. Den Link oder den QR-Code finden Sie auf dem beiliegenden Flyer. Da wir uns bei der Befragung ausschließlich auf Niedersachsen beziehen, können nur Personen mit Wohnsitz in Niedersachsen teilnehmen. Nachdem Sie die vorliegenden Informationen gelesen und Ihre Einwilligung zur Studienteilnahme gegeben haben, beantworten Sie die Fragen zu Ihrer aktuellen Situation bzw. zu Ihren Erfahrungen. Das Ausfüllen wird ungefähr 10 Minuten
dauern.


Gibt es einen persönlichen Nutzen durch die Teilnahme an der Studie?


Durch Ihre Teilnahme entsteht Ihnen kein direkter Nutzen. Die Ergebnisse dieser Befragung können jedoch in Zukunft dazu beitragen, Barrieren in der PrEP-Versorgung abzubauen und Gesundheitsakteure für das Thema zu sensibilisieren. Ihre Erfahrungen helfen uns insbesondere vor dem Hintergrund, dass wir die Rolle von hausärztlichen Praxen in der PrEP-Umsetzung (u.a. Beratung, Verordnung und Begleitung) verstehen wollen.

 

Warum wird diese Studie durchgeführt?


In Deutschland leben rund 97.700 Menschen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) (Stand: Ende 2024). Seit einigen Jahren gibt es Medikamente, die davor schützen, sich mit HIV zu infizieren – alternativ zur Verwendung von Kondomen. Hierbei spricht man von der sogenannten HIV-Präexpositionsprophylaxe, auch PrEP genannt. PrEP wird vom Robert Koch-Institut als hochwirksam eingestuft und seit 2019 von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Bisher wird die PrEP jedoch viel weniger genutzt als erwartet.


In unserer Studie „HIV-Prä-Expositions-Prophylaxe in hausärztlichen Praxen – Barrieren verstehen und Zugangswege fördern“, kurz: „Hausärztliche PrEP“, wollen wir in Niedersachsen untersuchen, welche Gründe es für die geringe Nutzung gibt. Dafür benötigen wir Ihre bisherige Erfahrung mit der PrEP, ganz gleich, ob Sie die PrEP bereits genutzt haben oder ob Sie an einer PrEP-Anwendung interessiert sind.
Auch, wenn Sie sich bisher nur über die PrEP informiert haben, helfen uns Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse weiter.


Darüber hinaus möchten wir die Rolle von hausärztlichen Praxen, die häufig als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem gelten, in der PrEP-Umsetzung (u.a. Beratung, Verordnung und Begleitung) untersuchen. Daher sind wir auch sehr an Ihren Erfahrungen zur PrEP-Nutzung im hausärztlichen Bereich in Niedersachsen interessiert. Falls Sie hierzu keine Erfahrungen haben, können Sie die betreffenden Fragen überspringen. Dennoch haben Sie die Möglichkeit, uns Anregungen mitzuteilen, wie Sie sich die Rolle der hausärztlichen Praxen in der PrEP-Versorgung in Niedersachsen wünschen bzw. vorstellen.

Kontakt
Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Allgemeinmedizin und Palliativmedizin
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
PD Dr. med. Kambiz Afshar (Projektleitung): afshar.kambiz@mh-hannover.de
Dipl.-Psych. Larissa Fey (Wissenschaftliche Mitarbeiterin): fey.larissa@mh-hannover.de

 

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